Outdooraktivitäten

Natur hautnah erleben

Kanu Touren – Der eigenen Nase lang

Hier im westschwedischen Dalsland wartet ein wahres Paddelparadies der Extraklasse auf euch!
Mit einer Fläche von 450.000 Quadratkilometern und etwas über 9 Millionen Einwohnern ist Schweden um ein Drittel größer als Deutschland, hat aber ca. 90% weniger Einwohner.
Knapp 10% der Fläche von Schweden ist mit Wasser bedeckt.
Schweden wird nicht umsonst als das Kanu Land Nummer 1 in Europa bezeichnet…

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Es gibt reichlich Möglichkeiten in Flüssen und Seen Kanu oder Kajak zu fahren.
Zudem ist es möglich in den Schären an der West- und Ost-Küste zu paddeln.  

Hier ist für jeden etwas dabei!
Ruhige Gewässer mit zahlreichen Möglichkeiten am Abend einen Platz für ein Nachtlager aufzusuchen und zu übernachten (dank des schwedischen Jedermannsrechts nahezu überall möglich), findet man genauso wie extreme abgelegene und einsame Touren im Norden von Lappland, die eine professionelle Vorbereitung und viel Erfahrung voraussetzten.

Ein Kanu Trip ist ein einzigartiges Abenteuer, bei dem du dem hektischen Alltag entfliehen und in der wunderschönen Natur neue Energie tanken kannst.

Angeln in Schweden

,,Petri Heil”!

Mit über 96.000 Seen, über 9000 km Küstenlinie und unzähligen Flüssen ist Schweden ein wahres Paradies für Angler.
Die Kombination aus unberührter Natur, unbeschwerter Freiheit und zahllosen Angelmöglichkeiten lockt jedes Jahr viele Angler nach Schweden.
Hier gibt es etwas mehr als 50 Fischarten.
Die am häufigsten vorkommenden Fischarten sind Barsch, Hecht, Zander, Forelle und Regenbogenforelle.
Erfahrene Angler aber auch neugierige Angelneulinge finden hier beste Bedingungen mit reichlich Fisch….

 

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Fischereischein
Einen Fischereischein, der nachweist, dass du angeln kannst, benötigst du in Schweden nicht.

Angelkarte
Lediglich  an manchen Gewässern benötigt man eine gesonderte Erlaubnis (Angelkarte).
Ohne Angelkarte kannst Du an den Küsten und auf dem Meer frei angeln.  
Auch für die fünf größten Seen Vänern, Vättern, Mälaren, Hjälmaren und Storsjön wird keine Angelkarte benötigt.
An den übrigen Seen und Flüssen ist eine„Fiskekort“(Angelkarte) erforderlich, die du meistens direkt vor Ort an Tankstellen, Lebensmittelhändler usw. bekommst.
Mit der App „ifiske“ kannst Du für die meisten Seen auch eine Angelkarte einfach direkt auf dein Handy laden. 

Glamping mit NordianCamp

Glamping ist luxuriöses Camping, bei dem man keine eigene Ausrüstung braucht und in sehr bequemen und meist außergewöhnlichen Unterkünften mitten in der Natur übernachtet.
Das Wort Glamping setzt sich aus den zwei englischen Begriffen “glamorous” und “camping” zusammen.
Wie der Name schon sagt, verbindet es die Gemütlichkeit und Naturverbundenheit des Campings mit dem Luxus und Komfort,
den man sich von einem gehobenen Hotel wünscht…

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Generell ist Glamping für alle Altersgruppen geeignet.
Ideal also für den Familienurlaub, in dem Eltern dem hektischen Alltag entfliehen und die Kids sich im Freien so richtig austoben können.
Aber auch für ein romantisches Wochenende unter klarem Sternenhimmel, einen aktiven Wanderurlaub oder einen aufregenden Outdoor-Ausflug für Senioren.
Wer also ein einzigartiges Wohlfühlerlebnis im Einklang mit der Natur sucht und seine Seele mal so richtig baumeln lassen möchte, ist beim Glamping genau richtig.

Wetter in Schweden

Schweden liegt im Einfluss des Westwindgürtels und hat überwiegend südwestliche oder westliche Winde. Die Nähe zum Atlantik und die vorherrschenden Windverhältnisse bescheren ein für die Breitengrade recht mildes Klima im Winterhalbjahr. Zu Niederschlägen kann es das ganze Jahr über kommen

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Sonnenstunden am Tag:
Die Anzahl der Sonnenstunden bezeichnet die Zeit, in der die Sonne tatsächlich sichtbar ist. Also ohne eine Sichtbehinderung durch Wolken, Nebel oder Berge. Mit 10 Stunden pro Tag ist der Juni der sonnenreichste Monat in Västra Götaland. Im Dezember scheint die Sonne am kürzesten.

Regentage pro Monat:
Ein Regentag ist ein Tag, an dem mindestens eine Menge von 0,1 mm Niederschlag (=0,1 Liter) pro Quadratmeter fällt. Dies kann Regen, Schnee, Hagel oder auch Tau sein. Es muss also nicht den ganzen Tag regnen. Mit ganzen 14 Regentagen bietet der November die meisten Regentage, der März die wenigsten.

Niederschlagsmengen in mm/Tag:
Die Niederschlagsmenge wird in Millimetern Höhe pro Quadratmeter gemessen. Bei 2 mm/Tag fallen also innerhalb 24 Stunden 2 Liter Wasser auf einem Quadratmeter an. Mit nur 1,3 mm fällt im März der wenigste Regen. Im Juli ist es dagegen am regenreichsten.

Wassertemperatur:
Die Wassertemperatur ist nicht nur von der Sonnenstrahlung innerhalb der gleichen Region abhängig, sondern auch von Meeresströmungen. So werden je nach Jahreszeit z.B. kalte oder warme Wassermassen aus anderen Gebieten bewegt. Die wärmsten Temperaturen hat das Wasser in Västra Götaland mit 17 °C im August.

Relative Luftfeuchtigkeit in %:
Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, als kalte. Die relative Luftfeuchtigkeit gibt, wieviel Feuchtigkeit des physikalisch möglichen in der Luft tatsächlich enthalten ist. Bei hoher Luftfeuchtigkeit fühlt sich der Mensch unwohl und empfindet dies als drückend. Im Allgemeinen gibt eine relative Luftfeuchte von 40-60% als angenehm. Mit nur durchschnittlich 68% Luftfeuchtigkeit ist es im Juni recht trocken. Den höchsten Wert von 88% erlebt man hier im Januar.

Absolute Luftfeuchte in g/m³:
In warmen Monaten herrscht fast überall auch eine höhere absolute Luftfeuchtigkeit. Bei einer Temperatur von 25°C kann Luft bis zu 23 Gramm Wasser pro Qubikmeter aufnehmen. Bei 20°C sind es nur 17,3 Gramm. Eine relative Feuchte von 40% bei bei 25°C entspricht also einer absoluten Luftfeuchtigkeit von 9,2 Gramm Wasser. Ab einem Anteil von ca. 13,5 Gramm empfindet der Mensch die Luft als schwül.

Humidex in °C:
Der “Humidex” (humidity index) ist ein Index zum Wohlbefinden in wärmeren Gebieten, der aus der Lufttemperatur, der relativen Luftfeuchtigkeit und des Taupunktes errechnet wird. Der Index entspricht ungefähr der gefühlten Temperatur. Bei hohen Temperaturen transportiert der Körper Wärme durch Schwitzen ab. Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann aber die Umgebungsluft nur wenig Schweiß aufnehmen und somit fühlt man sich unwohl. Ein Index von 20-29 gilt als angenehm. Bis 39 empfindet der Mensch die Luft als leicht unangenehm und ab 40 als sehr unangenehm. Werte oberhalb von 45 sind auf Dauer gefährlich und führen oft zu einem Hitzschlag.

 

Jedermannsrecht

Dank des Jedermannsrechts steht Schwedens Natur jedem offen. So kannst du dich in den meisten Naturgebieten unbesorgt aufhalten.
Norwegen und Finnland haben ähnliche Regeln, wenn es um die Nutzung der Natur geht.
Du darfst alle Arten von Aktivitäten (z.B. Wandern, Fahrrad und Kanu fahren) wie auch Übernachtungen in der Natur ausüben, auch wenn es sich um fremdes Land handelt.
Es gibt jedoch einige wichtige Regeln, die man dabei beachten muss.
Achtung: Die Regeln unterscheiden sich je nach Region und Naturpark, wir haben nur das Wichtigste für euch zusammengefasst…

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Camping
Es ist erlaubt, 24 Stunden lang an einem Ort in der Natur zu campen.
Nach 24 Stunden kannst du den Zeltplatz wechseln,  damit Natur und Boden Zeit haben, sich zu erholen. Wenn du in einem Wohnmobil oder Wohnwagen übernachtest, darfst du die Hauptstraße nicht verlassen und nicht auf Grünflächen, Stränden, Parklandschaften und Weiden campen.
Viele Naturschutzgebiete haben extra Parkplätze z.T. mit Picknickbänken und Toiletten, wo man die Nacht verbringen darf.
Eine allgemeine Regel, die euch bei der Suche nach einem Campingplatz helfen kann, ist sicherzustellen, dass ihr euch nicht in der Nähe einer Landwirtschaft oder eines Hauses befindet (außerhalb der Sichtweite).

Feuer
An bestimmten Orten darfst du auch ein Feuer machen, um zu kochen oder dich aufzuwärmen. Wenn etwas nicht erlaubt ist, gibt es meistens eine Informationstafel direkt vor Ort oder man  findet die spezifischen Regeln für einen Park oder ein Reservat im Internet.

Boote
Boote dürfen teilweise durch das Dock eines anderen betreten werden, wenn der Grundbesitzer damit einverstanden ist.
Das Privatland einer anderen Person darf dabei jedoch nicht überquert werden.
Der beste Weg ist, an öffentlichen Orten an Bord zu gehen.
Hier gib es auch wieder von Ort zu Ort spezielle Regeln, die du beachten solltest.

Faustregel
Als Faustregel gilt, dass du die Natur und den Lebensraum der Tiere nicht beschädigen und stören sollst.
Behandele die Natur wie dein eigenes Zuhause.
Verlasse den Platz so sauber, wie du ihn vorgefunden hast und bewahre deinen gesamten Müll auf und entsorge ihn in einem Mülleimer.
Das schwedische Allemansrätten basiert auf viel Vertraue, dass jeder Verantwortung für die Umwelt übernimmt und die kostbare Natur mit Respekt behandelt.
Die Schlagworte ,,nicht stören, nicht zerstören” fassen das Jedermannsrecht gut zusammen.

Viel Spaß beim Genießen der schwedischen Natur!

 

 

Downhill Bikeparks Schweden

Schweden bietet den größten und populärsten Bikeparks in Skandinavien eine Heimat. Hier findest du ein Vielzahl an Trails, die sowohl für Profis als auch für Anfänger geeignet sind. Auch Martin Söderström und Emil Johansson kommen regelmäßig zu Besuch.
Dies beweist, dass diese Parks auf jeden Fall einen Besuch wert sind.

Das sind die 8 besten Bikeparks in Schweden…:

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Vallåsen Bikepark

Der Vallåsen Bikepark liegt im Südwesten Schwedens, womit er Rider aus ganz Schweden und Dänemark anzieht. 
Die Gründer dieser Anlage sind wahre Singletrack-Liebhaber und haben wirklich mit viel Liebe zum Detail einen der beliebtesten Bikepark in ganz Schwedens gebaut.
Er ist bekannt für seine entspannte Atmosphäre und spaßigen Trails und gehört zu den ersten, die wegen der südlichen Lage früh nach der Winterpause öffnen.

Åre Bikepark

Der Åre Bikepark ist Skandinaviens größter Bikepark mit 36 ​​Strecken auf einer Höhe von 853 Metern. Der Park liegt direkt am See und ist umgeben von Bergen und endlosen Wäldern im Nordwesten Schwedens. Der Radsport ist in der Region sehr beliebt. Die Abfahrts-Weltmeisterschaft 1999 wurde hier ausgetragen. Fünf Jahre später wurden die Skilifte auch für die Biker im Sommer in Betrieb genommen. 

Järvsö Bikepark

Der Järvsö Bergscykelpark liegt im mittleren Nahost Schwedens  und ist für viele schwedischen Downhill-Fahrer der absolute Favorit. Die unmittelbare Nähe zu Stockholm und die hervorragend gebauten Tracks machen diesen Bikepark so besonders. Der Berg ist zwar nur 370m hoch, umfasst aber insgesamt 21 Tracks, von denen die meisten von Tom Pro, dem Gründer der kanadischen Trail-Bau-Firma Gravity Logic, designt wurden. Auch hier findest du einen Park, in dem alle fündig werden – Kinder wie Erwachsene, Anfänger wie Experten.

Lofsdalen Bigepark

Der Lofsdalen Bikepark liegt im mittleren Westen Schwedens. Gerade für Einsteiger hat diese Anlage einiges zu bieten. Auch hier werden die Trails von der renommierten Firma Gravity Logic gebaut, wobei die Schwierigkeitsgrade von grün bis schwarz reichen. Oben auf dem Gipfel hat man  direkt nach dem Ausstieg aus dem Lift hat erst einmal eine atemberaubende  Aussicht, die man in vollen Zügen genießen sollte, bevor man sich auf den langen MTB-Downhill begibt.

Lagunen Bikepark

Der Fahrradpark ist in sechs verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Charakteren und Schwierigkeitsgraden unterteilt. Vor Ort gibt es mehrere Jumplines, Flow Trails, Pumptracks und einen MTB- Trail (Schleife), in dem man sein Speed in der Kurve testen kann. 

Gesunda Bikepark 

Der Gesunda Bikepark liegt etwas über 2 Std. westlich von Järvsö in Mittelschweden. Besonders fortgeschrittene Fahrer kommen hier in den liftbetriebenen Park mit den 13 Downhill-Strecken (schnelle Jumptracks mit Flow / technische Singletrails) auf ihre Kosten. Mittlerweile gibt es auch einige Tracks für Einsteiger.

Flottsbro Bikepark 

Der Flottsbro Bikepark liegt nur 20 Minuten von Stockholm entfernt und hat sich in den letzten Jahren zu einem kleinen Eldorado für Biker entwickelt. Mountainbiken ist hier seit Anfang der 90er Jahre ein Begriff. Die Parkbetreiber verwandelten den kleinen Hügel in einen bestens ausgestatteten Bikepark mit 14 Trails und XCO-Strecken in allen Schwierigkeitsgraden. Natürlich kannst du auch den alten XC-Trail im umliegenden Wald nutzen.

Bygdsiljumbackens Bikepark

Bygdsiljumbackens Bikepark ist einer der nördlichsten Parks Schwedens, nur eine Stunde von Skellefteå entfernt.
Seit 2012 für Fahrer geöffnet, hat er sich dank vieler freiwillig Helfer zu einem kompletten Park mit 9 Strecken entwickelt.
Seit 2016 stellt er auch eine Strecke für die Abfahrtswertung von Schweden zur Verfügung.

Wandern / Trekking

Wandern tut uns gut!
Der menschliche Körper ist dafür gemacht, viel zu gehen und zu laufen.  Für unsere Vorfahren waren lange Spaziergänge an der Tagesordnung. Es wurde damals viel gejagt oder regelmäßig der Aufenthaltsort gewechselt und das alles meist zu Fuß.
Im Laufe der Zeit hat sich unsere Mobilität mit der Erfindung von Kutschen, Schiffen, Zügen, Autos und anderen Transportmitteln radikal verändert. Geblieben ist das Wandern als bewusst geplante Aktiviät in der Natur.
Knapp 30 Millionen Deutsche wandern gelegentlich, fast 8 Millionen wandern regelmäßig.
Wandern kombiniert ein super Ausdauertraining mit den postiven Erlebnissen in der Natur.

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  • Wandern hält fit: sowohl körperlich als auch seelisch. Die frische Luft draußen in der wunderschönen Natur hilft, dem Alltagsstress zu entfliehen und den Kopf freizubekommen. Es ergeben sich in der Kombination zahlreiche positive Gesundheitseffekte.
  • Gut fürs Herz Kreislauf System: Regelmässiges Wandern kann den Puls und den Blutdruck senken. Wer einen zu hohen Cholesterinwert und schlechte Blutfettwerte hat, der kann diesen gesundheitlichen Problemen mit regelmäßigen Wandern entgegenwirken.
  • Gut für das gesamte Immunsystem:
    Durch die regelmässige Bewegung beseitigt der Körper schädliche Zellen besser und die eigenen Abwehrzellen werden besser mobilisiert. Das gesamte Immunsystem wird trainiert, so dass fleissige Wanderer seltener krank werden und auch nicht so anfällig für Infektionskrankheiten sind.
  • Gut gegen überflüssige Pfunde:
    Auch Menschen mit leichtem Übergewicht können den Sport Wandern super ausüben. Man kann langsam mit leichten Wanderungen starten und somit schrittweise seine Ausdauer steigern. Wird regelmässig gewandert, verliert man auch mit der Zeit Körperfett.
  • Gut für Knochen und Gelenke: Regelmäßiges Wandern stärkt die Beinmuskulatur, die wiederum das Knie und die Hüften entlastet. Durch die regelmässige Bewegung werden auch die Rücken- und Bauchmuskulatur mit trainiert und somit die ganze Körperhaltung stabilisiert. Gelenke werden mit wichtigen Nährstoffen versorgt, die wiederum dabei helfen, dass sie nicht porös werden.
  • Gut für das Gehirn und die Seele:
    Die intensive Bewegung beim Wandern mit der frischen Luft, sorgen für eine bessere Durchblutung des Gehirns, was die Leistungsfähigkeit und das allgemeine Wohlbefinden fördert. Wandern verringert Stress, hilft abzuschalten und wirkt sich sogar sehr positiv auf die Psyche aus.  Allein durch das Anschauen eines Landschaftsbilds wird der Puls und der Blutdruck gesenkt. Zudem reduziert sich die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol. Ein ausgiebiger Spaziergang in der Natur entspannt nicht nur, sondern lenkt auch von negativen Gedanken ab. Hormone wie Serotonin werden erhöht  ausgeschüttet und rufen so Glücksgefühle hervor.

Diese positiven Effekte machen sich erst bei regelmäßig Wandern richtig bemerkbar. Mindesten zwei Wandereinheiten (min. 45 min) pro Woche sind empfehlenswert, um die Gesundheit zu fördern.

Jeder Schritt macht fit. Viel Spaß beim Wandern!

 

Waldbaden – Shinrin Yoku

Waldbaden oder auch Baden im Heilwald bedeuten in Japan übersetzt Shinrin Yoku.
Wer hierbei an normales Spazierengehen oder Wandern im Wald denkt, liegt jedoch nicht ganz richtig.
Es geht darum, bewusst Zeit im Wald zu verbringen, die Atmosphäre zu genießen und die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen.
Ob Blätterrauschen, das intensiven Betrachten von besonders schönen Plätzen oder das Umarmen von Bäumen– der Wald steckt voller Eindrücke.
Waldbaden zählt zur Natur- und Ökotherapie und kann sogar als Form des „City-Detox“ gesehen werden.
Wie wirkt sich Waldbaden auf unsere Gesundheit aus?

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Studien
In den letzten Jahren haben Wissenschaftler und Ärzte zunehmend die positiven Wirkungen untersucht, die diese Form der natürlichen Therapie auf uns haben kann.

120 Minuten pro Woche im Wald wirken sich bereits positiv auf unsere Gesundheit aus.

Laut den Ergebnissen einer Studie, die Gesundheitswissenschaftler und Umweltpsychologen der University of Exeter (Veröffentlichung Zeitschrift ,,Scientific,,) im Juni 2019 durchgeführt haben, sollen sich u.a.  Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Asthma und psychische Belastungen verbessern. Ab 300 Minuten pro Woche in der Natur zeigten sich die größten positiven Auswirkungen auf die Gesundheit.

Das Ergebnis 
Im Vergleich zu Menschen, die während einer Woche gar keine Zeit in der Natur verbrachten, waren Teilnehmer der Studie, die zwei oder mehr Stunden draußen waren, häufig gesünder und glücklicher.

Wir alle empfinden eine große Sehnsucht nach der Natur.
Der Mensch gehört zur Natur und entwickelte sich schließlich aus ihr, was allerdings immer mehr in Vergessenheit gerät.
Während des evolutionären Prozesses verbrachten wir die meiste Zeit draußen im Grünen.
Unser Körper ist an das Leben in der Natur angepasst.
Die Zeit, die wir in Städten und Häusern verbracht haben ,war damals relativ gering. Deshalb ist es nur logisch, mehr zur Natur zurückzukehren!

 

Bushcraften Wildcamping

Was bedeutet Bushcraften?
Der Begriff „Bushcraft“ setzt sich aus den englischen Wörtern „bush“ (Busch, Wildnis) und „craft“ (handwerkliches Geschick) zusammen und bezeichnet die Anwendung und Ausübung von Fähigkeiten sowie Erwerb und Entwicklung von Verständnis und Wissen, um sich über einen längeren Zeitraum in der Natur (Wildnis) aufzuhalten und dort sicher und unbeschadet zu überleben.
Die dafür erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse beziehen sich in erster Linie auf die wichtigsten physiologischen Grundbedürfnisse des Menschen wie z.B.  Jagen, Fischen, Feuer machen, Trinkwasserbeschaffung und Technologiebau.
Ebenso ist ein solides Wissen über Knoten, Seile und Verwicklungen, Holzschnitzereien und sternbasierte Medizin / Gesundheit und Navigation sehr wichtig.
Die bekanntesten Werkzeuge in Bushcraft sind Äxte und Messer, die in vielen der oben genannten Aktivitäten verwendet werden können.

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Skills und Fähigkeiten:

  • Holz sammeln, besorgen, bearbeiten, hacken, verarbeiten und schnitzen
  • Feuerholz finden und identifizieren
  • Feuer machen (z.B. Feather Stick)
  • Nahrung sammeln Feuerstelle/Kochstelle bauen (Pot Hanger)
  • Nahrung / Essen zubereiten / kochen
  • Wasser kochen/ Trinkwasser
  • Nahrung haltbar machen / Nahrung aufbewahren (Verderben der Nahrung verlangsamen)
  • Unterkunft / Zelt bauen
  • Schlafstätte herrichten / bauen/ sich warm halten / warm bleiben (besonders wichtig im Winter)
  • Schutz vor wilden Tieren
  • Steinbearbeitung / Feuersteinbearbeitung
  • Messer schärfen
  • Seile aus Pflanzenfasern herstellen –> Knotentechniken
  • Tiere jagen mit Fallen / Fallen bauen
  • Pech herstellen (Birke)
  • Birkensaft zapfen.

Westschweden Dalsland

Die Region Dalsland liegt in Westschweden, zwischen der norwegischen Region Bohuslän bei Oslo und der Region Vänern, Schwedens größtem Binnensee.
Wie Prinz Eugen sagte, wird Dalsland wegen seiner abwechslungsreichen und sehr vielfältigen Natur auch “Miniatur-Schweden” genannt.
Nördlich gibt es tiefe Urwälder, die im Sommer voller essbaren Beeren und Pilzen sind.
Südlich findet man ein anderes schönes Landschaftsbild mit seichten Sandstrände und  glatten Badefelsen.
Unzählige Seen, Schäreninseln, paddelfreundliche Wasserwege und die lange Küste versprechen zudem ein blaues Urlaubswunder…

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Größtes Seensystem 

Viele dieser Seen verlaufen von Nord nach Süd. Die größten Seen sind  Stora Le und  Lilla Le.
Mit über 1.000 Seen gehört die Region Dalsland zu Schwedens seenreichste Region und zu den größten Seenssysteme in Europa.
Wasser, Wald und Natur sind hier immer zum Greifen nah.

Sehenswürdigkeit
Einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Westschweden ist der Dalsland-Kanal.
Diesen kann man sich weniger als einen Kanal vorstellen, sondern vielmehr als eine Vernetzung von Seen, die mit Schleusen verbunden sind.
Er wurde bereits zwischen 1864 und 1868 erbaut.
Die Region Dalsland ist mit etwa 50.000 Einwohnern ein recht dünn besiedeltes Gebiet.
Die Bevölkerungsdichte beträgt hier nur 7 Einwohner pro Quadratkilometer (Deutschland zum Vergleich  230 Einw. Pro Quadratkilometer)

Wissenwertes:
In Dalsland gibt es nicht eine einzige Autoampel (außer an Bahnübergängen) und keinen einzigen Parkautomaten.

Pilze in Skandinavien

Skandinavische Wälder bestehen aus Millionen Hektar Natur und einer schier unerschöpflichen Fülle an Pilzen, Beeren und Nüssen.
Wenn Du im Spätsommer oder Herbst hier in die Natur aufbrichst, wirst Du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch Pilze finden.
Pilze suchen ist eine angenehme Mischung aus Spannung und kindlichen Jagdtrieb „Ich hab einen!“-Freude.
Wer sich noch nicht so gut auskennt, sollte ein entsprechendes  Bestimmungsbuch mit sich führen, denn neben den leckeren Sorten wie z.B. Steinpilze oder Pfifferlinge, wachsen auch einige giftige Artgenossen in den Wäldern, die den essbaren Pilzen zum Verwechseln ähnlich aussehen.
Wer sich unsicher ist: Pilz lieber stehen lassen…

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Mobile Pilzerkenner Apps:

Pilzator (Android)

Pilz Erkenner (iOS)

Pilzführer Lite

Meine Pilze

Fazit – Unser Testergebnis

Alle von uns getesteten kostenlosen Pilz-Apps haben ihre Stärken und Schwächen. Punktet der Pilzator bzw. Pilz Erkenner mit der Bildscann-Funktion, die Dir die unkomplizierte Pilzbestimmung ohne Merkmaleingabe und in Echtzeit möglich macht, hat die Anwendung mit Blick auf die Datenbank und die Bilderkennung Nachholbedarf. Pilzführer Lite verfügt indes nicht über die Möglichkeit, Pilze via Bilderkennung zu bestimmen, dafür kannst Du Dich hier aber bei problematischen Fällen an die Community wenden. Willst Du zudem die volle Schatzkiste an Pilzwissen nutzen, musst Du zur kostenpflichtigen Proversion greifen. Meine Pilze verfügt über die umfangreichste Merkmalen-Datenbank und das tiefste Fachwissen, aber auch hier ist die kostenlose Variante stark eingeschränkt. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Pilzbestimmung nicht nur eine komplexe, sondern auch eine riskante Angelegenheit sein kann. Bevor man sich vergreift und ein giftiges Exemplar erwischt, sollte ein leidenschaftlicher Sammler lieber den einen oder anderen Euro in die Pro-Version einer Pilz-App investieren. Geht es um Gesundheit, ist das Geld gut angelegt. 

Feuer machen

Ein wärmendes und knisterndes Lagerfeuer gehört zum Campen bzw. Schlafen in der Natur einfach dazu.
Es vermittelt nicht nur Romantik, sondern dient natürlich auch als Kochstelle.
Bevor Du ein Feuer machst, solltest du aber unbedingt prüfen, ob das an deinem Standort überhaupt erlaubt ist.
Dies tust du am besten im Internet oder direkt vor Ort (Informationsschilder).
Außerdem besteht bei allen Lagerfeuern immer die Gefahr, dass fliegende Funken oder nicht richtig gelöschte Feuerstellen große Waldbrände auslösen. Folgende Regeln sind daher zu beachten…

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1. Sicheres Feuer:
Die Feuerstelle sollte in ausreichendem Abstand (mindestens 3 Meter) von brennbaren Ästen oder anderen brennbaren Materialien (auch Zelten!) aufgestellt werden. Als Untergrund eignet sich am besten reiner Erdboden.
Am besten man begrenzt die Feuerstelle mit Steinen, damit das Feuer sich nicht  unkontrolliert Ausbreiten kann.
Gleichzeitig dienen die Steine später als gute Auflage für Kochgeschirr oder einen Grillrost.

2. Genügend trockenes Holz sammeln:
Sammle genug trockenes Holz, bevor Du mit dem Anzünden beginnst.  Nichts ist ärgerlicher, als wenn nach einem Brand die Vorräte ausgehen.
Das Holz sollte eine Kombination aus kleinen Ästen (für den Anfang) und dickem Holz (gibt gute Glut) sein.

3. Späne und Feuerstäbe vorbereiten:
Zum Feuer anmachen nimmst Du am besten trockene Rinde (Birke), feine Späne oder „Feuerstäbe“, die man vorbereiten muss.
Dazu nimmt man ein Stück Holz und schneidet Späne, also kleine Holzstücke, herunter, lässt sie aber noch mit dem Stück Holz verbunden.

4. Was verwendest Du zum Anzünden?
Handelsübliche Streichhölzer werden durch Nässe schnell unbrauchbar.  Ein normales Feuerzeug kann auch schnell kaputt oder leer gehen.
Daher ist die sicherste und langlebigste Variante ein Feuerstahl.
Es kann immer wieder verwendet werden, unabhängig vom Wetter, um bis zu 3.000 ° C Funken zu erzeugen.

5. Von klein bis groß?
Du beginnst mit einem kleinen, feinen Material, das schnell anbrennt, aber auch schnell ausbrennt. Sobald sich dieses feine Materiali entzündet, musst Du schrittweise auf die größeren Holzstücke wechseln. Große Holzstücke haben den Vorteil einer langanhaltenden Glut.
Das heißt, es wird Wärme erzeugt. Wichtig ist, dass das Feuer immer „atmen“ kann.
Das heißt, ersticke das Feuer nicht mit zu viel Material und führe dem Feuer mit Wedeln oder einer Pumpe bei Bedarf Luft zu.

6. Feuerstelle löschen
Nach einem gemütlichen Abend am Lagerfeuer solltest Du unbedingt daran denken, das Feuer vollständig zu löschen.
Am besten gelingt das mit Sand oder Wasser.
Auch wenn es manchmal so aussieht, als würde das Feuer nicht mehr brennen, können doch noch verborgene Glutnester vorhanden sein, die z.B. durch eine leichte Brise Wind schnell  wieder auflodern können. Daher ist hier das oberste Gebot immer genauestens zu prüfen, ob das Feuer wirklich vollständig gelöscht ist!

Polarlicht Aurora Borealis

Polarlichter, auch “Aurora” genannt, fliegen normalerweise Anfang September im nördlichsten Teil Schwedens zum ersten Mal über den dunklen Nachthimmel.
Die ersten Sichtungen werden von den nördlichsten Einwohnern gemacht, darunter die Orte Kiruna und Abisko, die sich weit über dem Polarkreis befinden.
Wenn der Winter von Dezember bis Januar beginnt, kann man Nordlichter in der gesamten schwedischen Region Lappland  sehen, einschließlich rund um den  Polarkreis und darunter.
Zum Vergleich: Die rund 110.000 Quadratkilometer große Region Lappland in Schweden ist die kombinierte Fläche von Bayern und Baden-Württemberg und macht etwa ein Viertel der Gesamtfläche Schwedens aus.
Sogar bis Anfang April kannst du einen atemberaubenden Blick auf das tanzende Polarlicht erleben, bevor das zurückkehrende Sonnenlicht Sichtungen in Schweden monatelang unmöglich macht. Um das Polarlicht zu sehen, braucht man drei Dinge:
Dunkelheit, klaren Himmel und nahegelegene Erdpole (ja, es gibt auch Polarlichter in der Antarktis).

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Im Allgemeinen gilt
Je länger die Nacht, desto wahrscheinlicher ist es, die Aurora zu sehen.
Deshalb besuchen so viele Leute mitten im Winter Schwedens Lappland, um dieses einzigartige Naturspektakel zu sehen.
Laut Statistik ist das Polarlicht zwischen 22 und 23 Uhr am stärksten.

Was ist eine Aurora?
Aurora ist ein natürliches Phänomen, das auftritt, wenn  geladene Teilchen der Sonne mit der Erdatmosphäre kollidieren.
Welche Farbe entsteht, hängt von der Art der beteiligten Gaspartikel ab. Niedrigerer Sauerstoff verursacht das häufigste Grün, Rot wird durch Luftsauerstoff erzeugt und violette Nuancen werden von Stickstoff abgeleitet.
Das Ergebnis ist ein magischer Anblick.
Helle Farben ziehen über den Nachthimmel und scheinen zu unhörbarer Musik zu tanzen.

Aurora-Mythos
Das lateinische  Aurora  bedeutet “nördliche Dämmerung“, die Göttin der Dämmerung in Rom.
Wusstet ihr übrigens, dass es in der Antarktis dasselbe Licht gibt und es daher “Aurora Aurora” oder “Southern Twilight” heißt?
Diese mysteriösen Lichter sind für die Menschheit seit Tausenden von Jahren magisch.

Die alten Sami in Nordeuropa glaubten einst, dass das Licht die Seele der Toten sei.
Wer sie sieht, soll nicht tanzen, singen oder pfeifen. Und das war überhaupt nicht gut: Derjenige, der die Seele beleidigte, riskierte das Licht, das ihn packte und ins Jenseits brachte. 

Unterdessen glaubten die Wikinger, Aurora sei Walküre, die weibliche Figur der nordischen Mythologie, die das Schicksal des Kriegers bestimmte.
In Form von Aurora brachten sie den gefallenen Kämpfer nach Walhalla, wo sie ihren Gott Odin trafen und eine Rast fanden. 

Ureinwohner Samen

Die Sami sind die ursprünglichen Ureinwohner des  Nordens. Der Name kommt vom samischen „Sapumi“.
Dies ist ein Begriff, der sowohl die Region als auch die ethnische Zugehörigkeit beschreibt, in der das samische Volk traditionell lebte.
Die samischen Vorfahren besiedelten vor über 10.000 Jahren die eisigen Regionen Nordeuropas.
Noch heute leben etwa 80.000 Ureinwohner in Norwegen, Schweden, Finnland und Russland…

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Neben Landwirtschaft und Fischerei leben viele Sami seit Jahrhunderten von Rentieren.
Anfangs jagten sie dieTiere, aber schon Anfang des 16. Jahrhunderts begannen sie mit der Beweidung und Zucht von Rentieren.
Heute bestehen etwa ein Drittel der schwedischen Fläche aus Rentierweiden, auf denen etwa 230.000 Rentiere leben.
In Schweden ist die Rentierzucht ausschließlich den Samen vorbehalten.

Sprache
Nur noch ca. 25.000 der Sami sprechen heute ihre ursprüngliche Sprache. Diese ist mit dem Finnischen, Ungarischen und auch Estnischen verwandt und zählt zum Typ der finno-ugrischen Sprachen. In Norwegen, Schweden und Finnland wird sie offiziell anerkannt. Sie ist jedoch nicht ganz einheitlich und unterteilt sich in mehrere Zweige mit verschiedenen Dialekten unter anderem in Ost-, Süd- und Zentralsamisch. Gemeinsam ist allen Dialekten jedoch der große Wortreichtum für die umgebende Natur. Traditionell ist Samisch eine gesprochene Sprache mit reicher Erzähltradition. 

Konflikte mit Nationalstaaten
Immer wieder ist bei den Samen von den Indianern Nordeuropas die Rede. Sie nutzen sehr große Flächen ihrer angestammten Siedlungsgebiete als Gemeinschaftsbesitz an Weideland für ihre riesigen Rentierherden. Rein rechtlich gehört dieses Weideland jedoch den modernen Nationalstaaten. Dadurch kommt es immer wieder zu Konflikten, besonders dort, wo die Staaten mit Infrastrukturprojekten und der Nutzung von den reichlich vorhandenen Bodenschätzen in den Lebensraum der Samen eingreifen. Im Jahr 1971 hat Schweden ein neues Rentierzuchtgesetz verabschiedet, mit dem jene Samen, die Rentierzucht betreiben, spezielle Rechte bei der Nutzung von Boden und Wasser erhalten. Alle drei skandinavischen Staaten haben mittlerweile auch offizielle samische Interessensvertretungen, die meistens auch in den nationalen und regionalen Parlamenten vertreten sind.

Husky Schlittenhunde Lappland

In wenigen Momenten geht es endlich wieder los. Die Huskys warten schon ganz ungeduldig und voller Vorfreude vor den Schlitten.
Sie reißen an der Leine und bellen ganz aufgeregt.
Sobald die Bremsen vom Schlitten gelöst werden, gibt es kein Halt mehr und die Hunde tun das, was sie am besten können und am meisten lieben:

Laufen laufen laufen…

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Die kilometerlangen Touren durch schneebedeckte Winterlandschaften sind wirklich atemberaubend und für die meisten ein unvergessliches Erlebnis. Fernab jeder größeren Stadt herrscht dabei eine angenehme Stille – bis auf das konstant dumpfe Rauschen der Kufen des Schlittens.
Ansonsten hört man nur noch das leise Hecheln der Hunde. Unaufhaltsam ziehen sie mit ihren schmalen Beinen den Schlitten.
Ihre Hinterteile und Schwänze wackeln hin und her. Die Zunge hängt ihnen vor Anstrengung aus dem Maul.  Zur Abkühlung schnappen sich einige Hunde mit der Zeit etwas Schnee, der sich neben dem Weg auftürmt. Der Leithund in der ersten Reihe gibt das Tempo und die Richtung vor.
Dahinter im Gespann kommen zwei schnelle Hunde und in der dritten Reihe rennen meist zwei besonders kräftige Hunde, an denen die Last des Schlittens mehr als an den anderen hängt…

Die Tour geht immer weiter durch den verschneiten Wald, wo seit längerem kein anderer Mensch war. Vorbei an weiten Feldern und an riesigen schneebedeckten Tannen. Manchmal hängen ihre Zweige so tief, das man sich ducken muss.  Zum frühen Nachmittag erscheint auf dem Rückweg der Himmel in einem wunderschön kräftigen blau und die Hunde geben auf den letzten Metern noch mal alles, weil sie spüren, dass die Tour bald zu ende ist.

Für die Hunde ist eine Temperatur von minus 15 Grad oder kälter am angenehmsten. Bei wärmeren Temperaturen im Sommer werden die Hunde mit ihren dicken Fell schneller müde.

Ein unvergessliches Erlebnis so eine Schlttenhundtour!

Wikinger in Schweden

Wikingerzeit (800 bis 1050)
Als Wikinger bezeichnet man die nördlichen Völker, die im frühen Mittelalter die Nord- und Ostsee besegelten.
Die Wikinger waren fleißige Händler und gefürchtete Krieger.
Von Südschweden aus überquerten sie hauptsächlich die östliche Ostsee und zogen dort über große Flüsse wie die Wolga weiter.

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Namensgebung
Die Namensgebung ist ein kontrovers diskutiertes Thema.
Das Wort “Wikinger” kommt womöglich von dem altnordischen Verb “víkingr” (Rauben, Plündern, auf Beutezug sein).
Oder auch vom lateinischen Wort “vicus”, (fahrenden Männer, die auf dem Schiff von Ort zu Ort, von Hafen zu Hafen reisten.)
Der Begriff Wikinger beschreibt also keine ethnische Zugehörigkeit.
Ein Wikinger ist eher einen Skandinavier, der mit seinem Schiff auf Raubzug unterwegs ist.
Wikinger haben auch viele andere Namen.
Die französische Region, die Normandie, leitet sich von den “Nordmännern” ab – genauso wie die Bezeichnung “Normannen”.

Eroberungsfeldzüge
Die damaligen Skandinavier waren arme Bauern, die hart arbeiten mussten, um ihr Überleben zu sichern.
Die Hoffnung auf ein besseres Leben mit mehr Wohlstand und die Suche nach neuen Handelsnetzwerken war für die Wikinger schließlich der Hauptgrund, die damals so langen und gefährlichen Reisen auf sich zu nehmen und die ganzen europäischen Länder auszurauben.
Zu Beginn der 790er-Jahre segelten die Nordmänner gen Süden und überfielen die größtenteils schutzlosen Klöster in England, Schottland und Irland. Das war der Beginn einer neuen Ära der schwedischen, altnordischen und dänischen Eroberungen. 
Im Jahr 865 starteten die Wikinger mit dem ,, Großen Heidnischen Heer” einen blutigen Eroberungsfeldzug gegen England und schafften es schließlich, drei der vier angelsächsischen Königreiche zu erobern.
Nur das freie Königreich Wessex verteidigte viele Jahre lang erfolgreich ihr Gebiet.
Die Wikinger beherrschten schließlich nicht nur den kompletten Nordosten Englands, sondern segelten sogar südlich bis nach Nordafrika, westlich bis nach Kanada und in den Mittleren Osten, Russland, Frankreich und Spanien.

Geschichtenerzähler
Die Wikinger waren für die Skandinavier damals die beste Möglichkeit an neuen Informationen zu gelangen.
Die handeltreibenden Wikinger waren auch sehr gute Geschichtenerzähler.
Sie badeten gern ausgiebig in ihrem Rum und prahlten mit ihren erbeuteten Reichtümern und den gewonnen Schlachten.
Mit solche Verheißungen lockten die mobilen Nordmänner regelmäßig neue Männer, die dann mit vollen Schiffen größere Fahrgemeinschaften bildeten und gemeinsam auf Raubzug fuhren.

Der Handel der Wikinger
Wikinger waren jedoch nicht nur gefürchtete Krieger die brutale Raubzüge machten, sondern auch gute Händler. In der Zeit ab ca. 1050 Jahr wurden in Europa zahlreiche Kolonien gegründet, die bis ins Orient ein dichtes Handelsnetz entstehen ließen. Diese anerkannten Geschäftsleute tauschten viele Güter wie z.B. Tierhäute, Honig und Waffen gegen Gewürze, Seide und Edelmetalle.
Eine große Einnahmequelle war damals auch der Handel mit Sklaven, die auf den Beutezügen reichlich gefangen wurden.

Das Ende der Wikingerzeit
Im 11. Jahrhundert endete die Wikingerzeit, da die Nordmänner immer weniger auf Erkundungsfahrten fuhren und die Länder Norwegen, Dänemark und Schweden große Wikinger-Königreiche wurden.
Zudem missionierten mit der Zeit immer mehr Wikinger zum christlichen Glauben, wo durch der Kriegsdrang der Wikinger immer mehr gezähmt wurde.
Europa war im Wandel und die Nordmänner waren nun nicht mehr alleine die militärischen Übermacht im Schiffsbau.

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